Die Geschichte des Sandwichbrotes

Das Sandwich ist heute ein Schlüsselprodukt des Brotkonsums, insbesondere seit dem Aufkommen von Fastfood. Das Sandwich ist ein mit den Fingern gegessener Snack, der je nach Kultur in verschiedenen Formen angeboten wird. Schauen wir uns die Ursprünge dieses interessanten Brotes an.

Eine kurze Geschichte zum Ursprung des Wortes "Sandwich"

Man nimmt an, dass der Begriff "Sandwich" vom Namen eines englischen Adligen, eines Sir John Montagu, des Earl of Sandwich stammt. Der Earl of Sandwich war ein sehr eifriger Spieler und empfing jede Woche Freunde an seinem Spieltisch zu Partys, die bis tief in die Nacht andauerten. Da er seine Konzentrationsfähigkeit nicht verlieren wollte, weigerte er sich, seine Partys abzubrechen, indem er etwas essen ging, und so bat er seinen Koch eines Tages, eine schnelle und einfache Mahlzeit zuzubereiten, die an Ort und Stelle gegessen werden konnte und weder Teller, Messer noch Gabel benötigte. Sein Koch bereitete daher einen kleinen Imbiss zu, der aus zwei Brotscheiben bestand, zwischen die er einige Scheiben Wurst und Käse legte. Es wurde bald zur Tradition, und so wurde der beliebte Imbiss immer beliebter und wurde prompt als "Sandwich" bezeichnet.

Eine Essenstradition aus der Antike

Doch bevor es als "Sandwich" bekannt wurde, gab es diese Art, Brot zu essen, schon lange vor Sir Montagu. Die Griechen aßen bereits einen in zwei Teile gespaltenen Laib, dessen Oberfläche je nach Anlass oder den verfügbaren Produkten und Mitteln mit verschiedenen Zutaten bestrichen wurde, wie Oliven, Knoblauch, Zwiebeln, Gemüse, Käse, Obst, Fleisch oder Fisch. Im Mittelalter war Dank des Fehlens von Tellern üblich, eine dicke Scheibe Brot als Behältnis für andere Zutaten (Fleisch oder Gemüse) zu verwenden. Das Brot wurde dann verwendet, um die Soße und Säfte aufzusaugen. Es wurde normalerweise nicht von den Hausherren gegessen, sondern nach dem Essen für die Bediensteten reserviert. Für sie war es eine Luxusmahlzeit.

Die Anpassung des Sandwichs an veränderte Konsumgewohnheiten

Die Beliebtheit des Phänomens des gefüllten Brotes, das ohne Zubehör auskommt (man benötigt kein Besteck, keine Teller und keine speziellen Utensilien), blieb erhalten, vor allem bei denjenigen, die außer Haus arbeiten müssen (auf den Feldern, in den Fabriken, auf Reisen, usw...). Es wurde dann ein Favorit unter den jungen (und dann den weniger jungen Arbeitern), die ihre Mittagspause aus beruflichen Gründen (begrenzte Pausenzeiten) oder aus persönlichen Gründen verkürzen wollten.

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